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  In erster Linie basiert die Therapie auf der Korrektur von verschobenen Wirbeln oder subluxierten Gelenken. Jeder vergrösserter Gelenkspalt bedeutet eine Blockade im Fluss der Lebensenergie und verursacht mit der Zeit Beschwerden. Schmerzen, Funktionsstörungen und Veränderungen im Gewebe , nicht nur im Bereich des Rückens, sondern auch in jeder anderen Körperregion sind oft verursacht durch Verschiebung, Fehlstellung oder Blockierung einzelner oder mehrerer Wirbel. Dadurch werden die austretenden Nerven gereizt und die ?Informationen? werden nicht richtig weitergegeben. In der Dorn - Therapie berücksichtigt der Therapeut somit alle Gelenke und die gesamte Wirbelsäule. Oft haben die Patienten einen langen Leidensweg hinter sich und haben immer zu hören bekommen, dass ihre Schmerzen Folgen von Abnützungserscheinungen sind und dagegen liesse sich nichts tun. Maschinen sind Abnützungen ausgesetzt, aber ein Lebewesen regeneriert sich fortlaufend!

Die Dorn - Behandlung ist eine sanfte Therapie, bei der auf gefühlvolle aber kräftige Art die Wirbel und Gelenke wieder an ihren Platz geschoben werden. Parallel zur Wirbelsäule verlaufen wichtige Meridiane, welche den Körper mit der nötigen Lebensenergie versorgen. Die Therapie beeinflusst ebenfalls als guter Nebeneffekt dieses Energiesystem.

Die Korrekturen erfolgen in Dynamik, d.h. der Patient bewegt sich. Er pendelt entweder mit dem Bein oder Arm vor- und rückwärts, oder er bewegt den Kopf nach links / rechts. Gependelt wird mit der Körperseite in die der Wirbel geschoben wird. Die Bewegung dient dazu, die Muskulatur zu beschäftigen und lenkt sie ab, somit kann sie sich der Korrektur nicht widersetzen. In der Ruheposition würde sie den Wirbel festhalten und die Korrektur wäre nur gewaltsam möglich. Zusätzlich wird durch die Bewegung die Wirbelsäule in Torsionsbewegung ( Schwingung ) versetzt und die Mobilisierung wird so leichter gemacht.

Der Therapeut geht immer nur bis an die Schmerzgrenze, d.h. er drückt nur so stark, wie es der Patient aushält. Die Schmerzen lassen sich nicht vermeiden, doch wenn der Patient ausweicht hört man sofort auf. Die Korrektur lässt sich nicht erzwingen, vielmehr kann sie zu einem späteren Zeitpunkt nochmal wiederholt werden.